Risikofaktoren der Arteriellen Verschlußkrankheit

Risikofaktoren sind deshalb so bedeutsam, weil nach deren Erfassung und günstiger Beinflussung einerseits einer Krankheit vorgebeugt werden kann (primäre Prävention) und weil andererseits auf den bekannten ungünstigen Verlauf einer Krankheit Einfluß genommen werden kann. Durch Beeinflussung der Risikofaktoren können Leiden vermieden, Lebensqualität zurückgewonnen und Leben verlängert werden!

 

Das Risiko für eine Erkrankung steigt mit der Zahl der gleichzeitig zutreffenden Risikofaktoren! Besteht eine Erkrankung bereits, so sind die Risikofaktoren noch kritischer zu bewerten (siehe z.B. Tabelle der Blutfette).

Risikofaktoren sind deshalb so bedeutsam, weil nach deren Erfassung und günstiger Beinflussung einerseits einer Krankheit vorgebeugt werden kann (primäre Prävention) und weil andererseits auf den bekannten ungünstigen Verlauf einer Krankheit Einfluß genommen werden kann. Durch Beeinflussung der Risikofaktoren können Leiden vermieden, Lebensqualität zurückgewonnen und Leben verlängert werden!

 

Das Risiko für eine Erkrankung steigt mit der Zahl der gleichzeitig zutreffenden Risikofaktoren! Besteht eine Erkrankung bereits, so sind die Risikofaktoren noch kritischer zu bewerten (siehe z.B. Tabelle der Blutfette).

Wichtigste Risikofaktoren:

  • Zigarettenrauchen -
    Raucher haben ein 3fach höheres Risiko für die Entwicklung einer fortgeschrittenen Durchblutungsstörung der Beine (PAVK),
  • Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) -
    Diabetiker haben ein 4fach höheres Risiko für die Entwicklung einer fortgeschrittenen PAVK,
  • Bluthochdruck (Arterielle Hypertonie),
  • Fettstoffwechselstörung,
  • Alter, Geschlecht und genetische Faktoren -
    Geschlechterverteilung: Männer zu Frauen = 6 zu 4 (ab dem 70. Lebensjahr jedoch 1 zu 1 !

2010 waren in Deutschland 41 % aller Todesfälle (352689) auf Herz-Kreislauferkrankungen zurückzuführen (immer noch Platz 1 der Todesursachenstatistik) !
1999 waren es noch 48 % aller Todesfälle - diese Reduktion war insbesondere durch die Beeinflussung der Risikofaktoren möglich.

Weitere Risikofaktoren:

  • Gicht bzw. erhöhte Harnsäurespiegel,
  • Bewegungsmangel,
  • Übergewicht,
  • Streß,
  • erhöhte Homocystein- und Fibrinogenspiegel.

Bedeutung der Risikofaktoren für die Ausbildung einer Peripheren Arteriellen VerschlußKrankheit (PAVK)

Bedeutung der Risikofaktoren für die Ausbildung einer Peripheren Arteriellen VerschlußKrankheit (PAVK)

Wichtige Richtwerte

Blutfette 1a1b2
Cholesterin mmol/l
mg/dl
< 6,5
< 250
< 5
< 200
< 4,5
< 180
LDL-Cholesterin mmol/l
mg/dl
< 4
< 160
< 3,5
< 130
< 2,5
< 100
HDL-Cholesterin mmol/l
mg/l
> 1
> 40
> 1
> 40
> 1
> 40
LDL/HDL < 4 < 3,5 < 2,5
Triglyceride mmol/l
mg/l
< 2,5
< 200
< 2,5
< 200
< 2,5
< 200
1 = Vorbeugung einer Erkrankung (Primäre Prävention)
1a = kein weiterer Risikofaktor
1b = wietere Risikofaktoren
2 = Bestehende Arterielle Verschlußkrankheit (Sekundäre Prävention) wie  koronare Herzkrankheit, periphere arterielle Verschlußkrankheit, drohender / früherer Schlaganfall

Diabetes mellitus / PAVK 
Nüchternglucose 80 - 120 mg/dl
pp Glucose < 180 mg/dl
HbA1c < 7,0 %

 Weitere wichtige Richtwerte - Blutdruck, Körpergewicht,  Harnsäurespiegel im Blut, u.a.

Zielblutdruck bei arterieller Hypertonie 
 < 135 / 85 mmHg  

 

Körpergewicht (BROCA-Formel) 
Normalkörpergewicht: Körpergröße - 100
Idealgewicht Normalgewicht - 10%
Hyperurikämie 
Hyperurikämie wird eine Erhöhung des Harnsäurespiegels im Blut
  < 180 - 420 mg/dl
oder < 3,0 - 7,0  mg/dl
Homocysteinämie    
auch Hyperhomocysteinämie genannt, ist eine Erkrankung, bei der der Anteil an Homocystein im Blut zu hoch ist.
< 16,0 µmol/l
Hyperfibrinogenämie 
vermehrter Fibrinogengehalt des Blutplasmas
< 150 - 450 mg% oder 1,5 - 4,5 g/l

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